Die nächste Veranstaltung:

27.09.2017, 16 Uhr – Haus des Buches (Gerichtsweg 28, Leipzig)
INTERNATIONALER ÜBERSETZERTAG 2017
Hieronymustag 2017: »Kiss me in New York«
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INTERNATIONALER ÜBERSETZERTAG 2017

27.09.2017, 16 Uhr – Haus des Buches (Gerichtsweg 28, Leipzig)

Hieronymustag 2017: »Kiss me in New York«

Wie arbeitet eigentlich ein Übersetzer?

Kleiner Übersetzungsworkshop Englisch – Deutsch für Jugendliche ab 14 Jahren

Mit der Literaturübersetzerin Franka Reinhart
Moderation: Roberta Gado

Anmeldungen an: robertagado@gmail.com

Eintritt frei

Veranstaltung der Weltlesebühne e. V. in Kooperation mit dem Kuratorium Haus des Buches e. V.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Kulturamt der Stadt Leipzig

INTERNATIONALER ÜBERSETZERTAG 2017

27.09.2017, 18 Uhr – Haus des Buches (Gerichtsweg 28, Leipzig)

Hieronymustag 2017: Bunt gemischt – Leipziger Übersetzer lesen

Mit Erich Ahrndt, Arne Braun, Regina Karachouli, Michael Schickenberg, Susanne Wallbaum u. a.

Moderation: Ralf Pannowitsch

Eintritt frei

Veranstaltung des Sächsischen Übersetzervereins »Die Fähre« e.V. in Kooperation mit dem Kuratorium Haus des Buches e. V.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Kulturamt der Stadt Leipzig

INTERNATIONALER ÜBERSETZERTAG 2017

27.09.2017, 19.30 Uhr – Haus des Buches (Gerichtsweg 28, Leipzig)

Raymond Queneaus »Stilübungen«

Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel sprechen über den französischen Schriftsteller und die Neuübersetzung, für die sie den Straelener Übersetzerpreis erhielten.

Zum Ausklang laden die Leipziger Übersetzer zur Übersetzerparty ins Literaturcafé.

Eintritt frei

Veranstaltung der Weltlesebühne e. V. in Kooperation mit dem Sächsischen Übersetzerverein »Die Fähre« e.V. und dem Kuratorium Haus des Buches e. V.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Kulturamt der Stadt Leipzig

ÜBERSETZER STELLEN VOR

19.10.2017, 19.30 Uhr - Haus des Buches (Gerichtsweg 28)

Hédi Kaddour »Die Großmächtigen«

Anfang der zwanziger Jahre ist die Welt in dem kleinen nordafrikanischen Städtchen Nahbès in gemütlicher Zufriedenheit aufgeteilt. Getrennt durch ein Wadi, doch in harmonischer Dualität, leben dort zur linken Hand die französischen Kolonisatoren in europäisch-kosmopolitischem Komfort, während sich auf der anderen Seite des Ufers die ›Eingeborenenstadt‹ mit ihrer altertümlichen Festungsmauer und der Moschee erhebt. Diese sorgfältig eingehaltene kulturelle Ordnung wird durch das jähe Eintreffen eines amerikanischen Fernsehteams gehörig durcheinander gewirbelt. So erliegt Raouf, der Sohn des Caïd, schon bald dem Charme der freizügigen Amerikanerin Kathryn und der erzkonservative Kolonialist Ganthier fühlt sich unwiderstehlich von der selbstsicheren Pariserin Gabrielle angezogen. Es entspannt sich ein abenteuerlicher Trip durch das vom Ersten Weltkrieg zerrüttete Europa, an dessen Ende sich jede der vier Figuren unwillkürlich an ihrem Platz wiederfindet.

Hédi Kaddour, 1945 als Sohn eines Tunesiers und einer Französin in Tunis geboren, ist Professor für französische Literatur, Dramaturgie und journalistisches Schreiben. Neben dem Verfassen journalistischer Artikel übersetzt er aus dem Deutschen, Englischen und Arabischen. Für seine Romane »Waltenberg«, »Savoir- vivre« und »Die Großmächtigen« erhielt Kaddour zahlreiche Preise.

Moderation: Claudia Kramatschek

Eintritt: 4 /3 EUR

Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig und des Sächsischen Übersetzervereins »Die Fähre« e.V.

HIERONYMUSRUNDE

21.11.2017, 17 Uhr - Haus des Buches (Gerichtsweg 28)

»Ist der Literaturnobelpreisträger J.M. Coetzee ein Jesus-Jünger?«

Vortrag von Reinhild Böhnke

Seit 1998 überträgt Reinhild Böhnke J.M. Coetzees Werke für den S. Fischer Verlag ins Deutsche. Sie berichtet über ihre Arbeit an den Romanen »Die Kindheit Jesu« (2013) und »Die Schulzeit Jesu« (Frühjahr 2018) und versucht eine Antwort auf die Frage zu geben, um welche Art von Roman es sich bei diesen Büchern handelt und was sie mit dem biblischen Jesus zu tun haben. »Coetzee zu lesen und zu übersetzen ist wie Schwimmen in einem Meer bei ruhiger Oberfläche und starkem Sog darunter. Das heißt, man darf sich von der vermeintlich schlichten Diktion beim Übersetzen nicht zu Simplizität verführen lassen. Unter der Oberfläche ›lauern‹ Anspielungen auf Weltwissen und philosophische Fragestellungen.« Die Übersetzerin fragte sich oft: Ist es angebracht, den Stil im Deutschen gefälliger zu machen? Wenn ein englisches Wort zwei Bedeutungen hat, die beide im Text eine Rolle spielen, für die aber im Deutschen zwei Wörter stehen, welche Bedeutung ist wichtiger? – Die beiden Romane, aus denen kurze Abschnitte vorgelesen werden, können ein intellektuelles Abenteuer sein, das fasziniert und verstört. Die Romanfiguren sind keine Sympathieträger und der Leser bleibt nach der Lektüre nicht erlöst zurück, doch der Text arbeitet unter Umständen in ihm weiter und entfaltet sich.

Reinhild Böhnke ist als literarische Übersetzerin in Leipzig tätig. Neben J. M. Coetzee hat sie u. a. Werke von Margaret Atwood, Nuruddin Farah, D.H. Lawrence und Mark Twain ins Deutsche übertragen.

Eintritt frei

Veranstaltung des Sächsischen Übersetzervereins »Die Fähre« e.V.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Kulturamt der Stadt Leipzig